Häufig gestellte Fragen

Was uns Kliniken am häufigsten fragen

Klare Antworten zu unserer Arbeitsweise, unseren Lieferzeiten und zum Einsenden eines Falls. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, kontaktieren Sie uns direkt.

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Arbeitsablauf und Fallübermittlung

Der Versand an uns liegt im Verantwortungsbereich der Praxis. Sie können die Arbeit per Kurierdienst an unsere Laboradresse schicken oder bei digitalen Fällen die Datei direkt per E-Mail oder über den vereinbarten Kanal senden. Nach Eingang bestätigen wir den Empfang und teilen ggf. die geschätzte Lieferzeit mit.

Ja. Wir arbeiten hauptsächlich mit Dateien im STL- und PLY-Format, den Standardexportformaten praktisch aller Intraoralscannersysteme auf dem Markt. Bei Fragen zur Kompatibilität mit Ihrem spezifischen Gerät wenden Sie sich bitte vor dem Einsenden des Falls an uns.

Der Rückversand zur Praxis liegt in unserem Verantwortungsbereich. Wir verwenden Kurierdienste, um sicherzustellen, dass die Arbeit in einwandfreiem Zustand ankommt. Die logistischen Details des Rückversands werden bei der Auftragserfassung bestätigt.

Zur korrekten Bearbeitung benötigen wir: Patientenidentifikation (unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen), klinische Indikation, gewünschtes Material und Farbe sowie alle relevanten spezifischen Anweisungen. Je klarer die Informationen, desto geringer das Risiko von Fehlinterpretationen und desto präziser das Ergebnis.

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Lieferzeiten und Null-Datum-Versprechen

Das Null-Datum-Versprechen ist unsere Arbeitsweise: Wenn wir ein Lieferdatum bestätigen, richtet sich unsere gesamte interne Planung danach. Es ist kein Werbeslogan — es ist die tatsächliche Methodik, nach der wir die Produktion organisieren. Jede Umstand, der den Termin beeinflussen könnte, wird der Praxis so früh wie möglich mitgeteilt.

Als Richtwerte unter normalen Arbeitsbedingungen: Kronen und Brücken bis zu 3 Einheiten haben eine übliche Lieferzeit von 5 Werktagen; Arbeiten mit mehr als 3 Einheiten haben eine übliche Lieferzeit von 12 Werktagen. Diese Angaben sind allgemeine Richtwerte — die endgültige Lieferzeit wird stets beim Eingang des Falls bestätigt und kann je nach Komplexität der Arbeit, Material oder Standort der Praxis variieren.

Wir prüfen jeden dringlichen Auftrag individuell. Die Machbarkeit und die Bedingungen eines Dringlichkeitsfalls hängen von der aktuellen Produktionsauslastung, der Art der Arbeit und dem benötigten Material ab. Kontaktieren Sie uns direkt, und wir geben Ihnen so schnell wie möglich eine konkrete Antwort.

Wenn während der Produktion ein Umstand auftritt, der den vereinbarten Termin beeinflussen könnte, nehmen wir sofort Kontakt mit der Praxis auf, um sie zu informieren und die beste Lösung zu vereinbaren. Proaktive Kommunikation ist Teil unserer Arbeitsweise.

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Materialien und Technologie

Wir arbeiten hauptsächlich mit Materialien der Zirkonzahn-Prettau-Familie — einschließlich Prettau 3 Dispersive und Prettau 4 Anterior — sowie mit DMAX SMART Multilayer, einer 7-Schicht-Scheibe mit 1.100 MPa Biegefestigkeit und 46% Transluzenz. Die Materialauswahl erfolgt stets nach der spezifischen klinischen Indikation: Front- oder Seitenzahnbereich, Okklusionsbelastung, Implantatunterstützung und ästhetische Anforderungen.

Das CAD/CAM-Fräsen ist das indizierte Verfahren für definitive Restaurationen aus Zirkon, PEEK, BioHPP und anderen hochfesten Materialien. Der 3D-Druck — mit unserem Zirkonzahn P4000 — wird für Arbeitsmodelle, Okklusionsschienen, Bohrschablonen für Implantate und Provisorien aus Harz eingesetzt. Diese Technologien ergänzen sich: Jeder Fall bestimmt, welche am geeignetsten ist.

Ja. Das Labor verfügt über eine spezifische Erfahrung mit PEEK und BioHPP in der Implantatprothetik — dies ist ein Fachgebiet des Teams. Diese Materialien sind besonders relevant bei Metallüberempfindlichkeit, Sofortbelastungsimplantologie und Implantatrehabilitation, bei der die Stoßdämpfung ein klinisch entscheidender Faktor ist.

Ja. Wir arbeiten sowohl mit vollständig digitalen Workflows als auch mit konventionellen physischen Abdrücken. Im letzteren Fall erfolgen das Ausgießen und das Scannen des Modells im Labor als Teil des Arbeitsablaufs.

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Qualität und Passung

Der Randschluss von Restaurationen hängt von der Qualität der Ausgangsaufnahme — ob physischer Abdruck oder digitale Scannerdatei — und der korrekten Ausführung des CAD/CAM-Workflows ab. Wir arbeiten mit Präzisions-Fräsgeräten von Zirkonzahn und kalibrierter Designsoftware. Das spezifische Ergebnis hängt stets von den Bedingungen des Einzelfalls ab.

Wenn eine Restauration nicht die erwartete Passung aufweist, wenden Sie sich bitte mit einer möglichst detaillierten Beschreibung des Problems an das Labor. Wir analysieren jeden Fall individuell, um die Ursache des Problems und die geeignetste Lösung zu ermitteln. Wir handeln stets im Rahmen der geltenden Vorschriften für maßgefertigte Medizinprodukte.

Ja. Die von uns verwendeten Materialien — Zirkonzahn Prettau, DMAX SMART und andere — tragen die CE-Kennzeichnung als Medizinprodukte. Wir arbeiten ausschließlich mit Lieferanten, deren technische und Konformitätsdokumentation ordnungsgemäß ist. Wenn Sie für einen konkreten Fall das technische Datenblatt des verwendeten Materials benötigen, können wir dieses bereitstellen.

Ja. Biohealth Dental Lab ist ein ordnungsgemäß registriertes Dentallabor gemäß den anwendbaren spanischen Vorschriften. Arbeiten werden mit der durch die geltende Gesetzgebung über maßgefertigte Medizinprodukte geforderten Labordokumentation ausgestellt.

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Logistik, Abdeckung und Praxisregistrierung

Wir arbeiten mit Praxen in ganz Spanien. Die Versandlogistik passt sich dem Standort jedes Kunden an, und die Richtwerte für Lieferzeiten können je nach Entfernung und Kurierransitzeiten variieren. Wir arbeiten auch mit internationalen Kunden — in diesen Fällen bewerten wir die logistischen Bedingungen individuell.

Der Prozess ist unkompliziert: Kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder über das Webformular. Wir erklären Ihnen, wie Sie sich als Kooperationspraxis registrieren und welche Schritte zur Übermittlung Ihres ersten Falls erforderlich sind. Es gibt keine Mindestvolumenverpflichtung für den Einstieg.

Ja. Wir haben Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kunden außerhalb Spaniens. Für internationale Anfragen bitten wir Sie, uns direkt zu kontaktieren, damit wir die logistischen Bedingungen, Lieferzeiten und etwaige Zoll- oder Regulierungsaspekte je nach Zielland gemeinsam bewerten können.

Das Team kommuniziert problemlos auf Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Wenn Sie eine nicht-spanischsprachige Praxis sind, können Sie uns direkt in einer dieser Sprachen kontaktieren, und wir bearbeiten den Fall mit derselben Kompetenz.

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